Prep - W7 - Physics II - FS23

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$\newcommand{\dede}[2]{\frac{\partial #1}{\partial #2} } \newcommand{\dd}[2]{\frac{d #1}{d #2}} \newcommand{\divby}[1]{\frac{1}{#1} } \newcommand{\typing}[3][\Gamma]{#1 \vdash #2 : #3} \newcommand{\xyz}[0]{(x,y,z)} \newcommand{\xyzt}[0]{(x,y,z,t)} \newcommand{\hams}[0]{-\frac{\hbar^2}{2m}(\dede{^2}{x^2} + \dede{^2}{y^2} + \dede{^2}{z^2}) + V\xyz} \newcommand{\hamt}[0]{-\frac{\hbar^2}{2m}(\dede{^2}{x^2} + \dede{^2}{y^2} + \dede{^2}{z^2}) + V\xyzt} \newcommand{\ham}[0]{-\frac{\hbar^2}{2m}(\dede{^2}{x^2}) + V(x)} \newcommand{\konko}[2]{^{#1}\space_{#2}} \newcommand{\kokon}[2]{_{#1}\space^{#2}} $ # Outline | Thema | Notizen | Zeit | | ----- | ------- | ---- | | | | | # Teile ## Motivation ## Recap Unterricht ### Einstenische Summenkonvention Paarweise indizes sind Multiplikationen $\sum\limits_{i} A_{ij}v_{j}= A_{ij}v_{j} = A v$ Regeln: - Jeder index ist entweder Input oder kommt paarweise vor. - Dimension eines Objekts bestimmt durch anzal indizes - Implizite summation über gleiche indizes (automatische Matrixmultiplikation) ### Vierervektor Event: Zeit und Ort $x\equiv x^{\mu}= \begin{pmatrix} x_{0}\\ x_{1}\\ x_{2}\\ x_{3}\end{pmatrix}$ $x^{\mu}=(ct, \vec x)$ ### Galilleische Relativität 1) Zeit und Raum sind isotrop und homogen. 2) Zu Inertialsystemen gleichmässig bewegte Systeme sind inertial. 3) Physik ist in Inertialsystemen gleich. #### Koordinatentransformation $\beta = \frac{v}{c}$ $x'^{0}= x^{0}$ Da Zeit unberührt $x'^{i}= x^{i}-\beta^{i}x^{0} = x^{i}- \frac{v}{c} ct$ Als Matrix: $$\mathbb{M}_G^{\mu\nu} = \begin{pmatrix} 1 \\ -\beta^{1} & 1 \\ - \beta^{2}& & 1 \\ - \beta^{3} & & & 1 \end{pmatrix}$$ Als Summe: $$x' = \sum\limits_{i} x^{i} - \beta^{i}x^{0}$$ ### Kontra vs Kovarianz Echte koordinaten vs Messkoordinaten **Kontravariant** Wenn ich das Koordinatensystem ändere, so ändern sich die beinhalteten grössen **entgegen** der Transformation. (ich muss für die Transformation **kompensieren**) **Kovariant** Wenn ich das Koordinatensystem ändere, so ändern sich die **Achsen** mit. (ich bin die Transformation) Beispiel: Ich habe ein Objekt bei $x = 10 m$. **Distanz ist eine Kontravariante** grösse. Wenn ich jetzt meine "Basis" wechsle, indem ich die **Distanz in mm** haben möchte (einer **kleinerern** Einheit), so ändert sich die Distanz auf kontravariante weise -> wird grösser. Die Distanz ist jetzt $10 000 mm$ Ich habe einen Masstab, mit 100 Markierungen pro $m$. Die Anzahl Markierungen sind kovariant, denn bei änderung der Basis von $\frac{\#}{m}$ zu $\frac{\#}{mm}$ (einer "kleineren Einheit") habe ich plötzlich nur noch 0.1$\frac{\#}{mm}$. Die Markierungsdichte hat sich auf kovariante art mitgeändert Was macht also der **metrische Tensor**? Der Metrische Tensor wandelt eine Grösse in ihren dazugehörenden Masstab um. Insbesondere ist jede messung mithilfe dieses Masstabs invariant unter transformation. (weil ich den Massstab auf korrekte Art mittransformiere) ### Postulate Relativität 1) $c$ ist universell 2) Inertialssteme sind äquivalent => Gleichzeitigkeit ist relativ => Längen sind relativ ### Zeitdillatation ### Lorentz kontraktion ### Lorentz Transformation Übertragung der obigen Resultate in Matrixschreibweise Sei $O'$ ein zu $O$ mit $v=v_x$ bewegtes Inertialsystem:   Betrachte ein Ereignis $v = (ct,x,y,z)$ in $O$   Wir möchten wissen wie das Ereignis in $O'$ aussieht:   $v' = (ct',x',y',z')$   $y',z'$ bleiben gleich   $ct',x'$ werden per Zeitdillatation resp Längenkontraktion angepasst:   $t' = t\gamma - \frac{v_{x}{c^{2}}}x\gamma$   $x' = x'\gamma - v_{x}t\gamma$ Geschwindigkeitsaddition Gleichzeitigkeit Minkowsky $\gamma^2 = \frac{1}{1-\beta^{2}}$ $4 = \frac{1}{{1-\beta^{2}}}$ $1-\beta^{2}= \frac{1}{4}$ $\frac{3}{4}= \beta^{2}$ $\beta = \sqrt\frac{3}{4} \approx 0.87$ ## MC ### Zugparadoxon Zug der (ruhe) Länge $1km$ mit $0.86c$ fährt durch einen Tunnel der Länge $0.5km$ Was sind die Beobachtungen? - Der Zugfahrer beobachtet einen kurzen Tunnel - Der Zugfahrer bobachtet einen langen Tunnel - Ein Aussenstehender betrachtet, wie der Zug vollständig im Tunnel verschwindet - Ein Aussenstehender sieht den Zug schneller Fahren als der Zugfahrer die Landschaft vorbeiziehen sieht. ### Zugparadoxon II: Ein Verrückter Wissenschaftler möchte zeigen, dass die Lorentzkontraktion unöglich ist. Dafür befesstigt er Guillotinenblätter am Ein- und Ausgang des Tunnels. Wenn der Zug vollständig verschwunden ist, aktiviert er für eine infinitessimale Zeit die Guillotine. Was wird beobachtet? - Der Zug wird geköpft :( - Der Zug wird nicht geköpft :) ### Zugparadoxon III: Was beobachtet der Zugfahrer? - Die Guillotine funktioniert nicht - Zugspitze fährt in den Tunnel > Guillotine Ausgang > Zugspitze fährt aus dem Tunnel > Zugende ist vollständig im Tunnel > Guillotine Eingang - Guillotine A > Zugspitze in Tunnel > Zugspitze Aus Tunnel > Zugende im Tunnel > Zugende aus Tunnel > Gillotine E ### Zugparadoxon IV: Die Vordere Guillotine hat eine Fehlfunktion :( und öffnet nicht mehr. Was wird beobachtet? - Von aussen verschwindet der gesammte Zug immer noch im Tunnel - Von aussen wird der Zug vor dem Schliessen der Guillotine gestoppt - Von innen verschwindet der gesammte Zug im Tunnel (Beobachter steht im letzten Wagon) - Von innen wird der zug gestoppt vordem der letzte Wagen verschwindet ## Nachbesprechung Serie